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Tierkommunikation - Alles was du für den Anfang wissen solltest

Aktualisiert: vor 12 Stunden

Die wichtigsten Infos für deine Erste Tierkommunikation


Tierkommunikation ist eine Form der intuitiven Wahrnehmung: ein Austausch von Gedanken, Gefühlen oder inneren Bildern zwischen Mensch und Tier über jede Distanz hinweg. Du kannst sie dir wie eine weitreichendere Form von Empathie vorstellen. Telepathie bedeutet übersetzt nichts anderes als "Fühlen aus der Ferne".


In diesem Artikel erfährst du:


"Lausche mit dem Herz" - Großmutter Weide


1. Was ist Tierkommunikation?


Bei der Tierkommunikation glauben manche, dass man mit Tieren geistig so sprechen könnte, wie mit Menschen - das ist so nicht ganz richtig. Tiere denken nicht in Worten oder Sprache (“deutsch” oder “englisch”) wie wir. Aber sie fühlen wie wir.


Tiere sind unglaublich sensitiv, was unsere Ausstrahlung, unsere Gedanken und vor allem unsere Gefühle angeht. Auf einer indirekten Ebene können sie manchmal auch verstehen, was wir ihnen verbal mitteilen. Hier kommt es auf die Klarheit unserer Ausstrahlung an. Es ist leichter, wenn du lernst in inneren Bildern und mit Gefühlen zu kommunizieren.


Jedes Tier hat einen individuellen Charakter. Diesen kann man durch die Tierkommunikation meist sehr gut wahrnehmen - auch wenn man das Tier nie kennengelernt hat. Manche Tiere sind sehr offen bzw. “gesprächig”, andere nicht - wie bei den Menschen auch.


Tierkommunikation (engl. "animal communication") ist also eine Form der intuitiven Wahrnehmung, bei welcher Menschen und Tiere miteinander Gedanken, Gefühle oder innere Bilder unabhängig von der räumlichen Entfernung zueinander austauschen können. Begriffe wie Intuition (Bauchgefühl), Sensitivität (Feinfühligkeit), Empathie (Einfühlungsvermögen) und Telepathie (Fühlen aus der Ferne) umschreiben diese feine Kommunikationsform.

Tierkommunikation:

  • kann helfen, das Verhalten des Tieres besser zu verstehen und auf seine Wünsche einzugehen.

  • kann helfen, Ursachen für Probleme herauszufinden und zwischen Mensch und Tier vermitteln.

  • ist ein Austausch von Informationen, nicht mehr und nicht weniger.

  • hat nichts mit der Interpretation von Mimik oder Gestik zu tun.

  • hat nichts mit Erziehung oder Training von Haustieren zu tun.

  • kann keinen Tierarzt oder Tierheilpraktiker ersetzen.


Ziel der Tierkommunikation ist eine tiefergehende Verständigung zwischen Mensch und Tier.



2. Welche Fragen kann ich in der Tierkommunikation stellen?


Prinzipiell kannst du deinem Tier alle Fragen stellen.


Am häufigsten kommen folgende Fragen vor:


  • Wie geht es dir?

  • Was wünschst du dir?

  • Magst du dein Futter?

  • Hast du eine Botschaft für mich? Möchtest du mir etwas sagen?


Außerdem gibt es oft noch spezifische Fragen zu folgenden Themen:


  • Gesundheit / Krankheit (Was tut dir weh? Wo tut es weh? Weißt du, was dir helfen könnte?

  • Umzug / neuer Stall (Was wäre dir am neuen Ort wichtig? Wie könnte man die Umstellung erleichtern?)

  • Konflikte im Rudel, der Herde, zwischen Katzen (Warum vertragt ihr euch nicht? Wie könnten wir helfen?)

  • Verhalten (Beispiele Pferd: warum steigst/buckelst du/gehst durch oder Katze: warum pinkelst du in die Wohnung oder Hund: warum bellst du so viel / kannst du nicht alleine daheim bleiben...)


Man kann ein Tier wirklich alles fragen, so wie einen Menschen auch. Man darf nur nicht erwarten, dass es selbst auch immer auf alles eine Antwort weiß oder sofort gleich alles erzählt. Manche Tiere möchten auch erst mehr vertrauen (zum Tierkommunikator) aufbauen, bevor sie beispielsweise über ihre vielleicht traumatische Vergangenheit sprechen wollen / können.


Außerdem ist jede Tierkommunikation stimmungs- bzw. tagesformabhängig. Sie ist immer eine Momentaufnahme. So hat mir mein Pony über Jahre hinweg z.B. immer wieder versichert, dass sie keine Fliegenmaske anziehen möchte, bis sie auf einmal selbst darum gebeten hat. Nur weil man einmal etwas geklärt hat, heißt es nicht, dass auch ein Tier seine Meinung nicht ändern kann.


3. BeispielE Tierkommunikation mit meinem Pony Finna


Meistens habe ich mit Finna über ganz alltägliche Dinge gesprochen und oft war sie kurz angebunden. Das war einfach ihre Art, so war sie vom Charakter.


Manchmal habe ich sie aber auch etwas spirtuelles gefragt oder was sie zu meiner Arbeit sagt.

Hier findest du ein paar Auszüge davon.


3. Juli 2020 - über Alltägliches


Sabrina: Geht's dir gut?

Finna: Ja, das weißt du doch. 

Sabrina: Ist der Mariendistel, den du dir gewünscht hast, gut so?

Finna: Ja.

Sabrina: Möchtest du mir irgendwas sagen? Vielleicht etwas, das ich nicht verstehe?

Finna: Dass alles gut ist, wie es ist. Mehr Entspannung. 

Sabrina: Magst du reiten?

Finna: Nein.

Sabrina: Spazieren?

Finna: Geht so, lieber grasen.

Sabrina: Bekommst du nicht genug? Oder ist es Ersatz für Liebe?

Finna: Nein, wirklich nicht. Es ist die Vielfältigkeit. Der Klee, wie du schon richtig erkannt hast. Das brauche ich gerade sehr. Es ist wichtig. 

Sabrina: Wir können es ja so machen, wenn ich viel Zeit habe grasen und spazieren und wenn ich wenig Zeit habe nur grasen.

Finna: Ja das ist gut. 


Pferdekoppel (Geomantie)
Pferdekoppel (Geomantie)

Sabrina: Kannst du mir etwas über diese Wiese erzählen? Warum gibt es da Streifen, wo ihr das Gras nicht anrührt (sehe keinen Unterschied) und dann wieder ausgetretene Pfade und ganz kahl abgefressene Stellen?

Finna: Dort wo wir nicht essen, fühlt es sich wie eine Barriere an. Es ist zähflüssiger durchzulaufen, kein Ort, an dem man sich wohlfühlt. Ich weiß nicht warum oder was unter der Erde ist. 

Sabrina: Und der Weg?

Finna: Da flutscht und fließt es, da ist es leicht zu laufen. Die Wege, die wir gerne gehen fühlen sich an wie Aufwind und die Stellen, die wir meiden, wie Gegenwind.

Sabrina: Tolle Metapher, danke!



5. August 2022 - über Spirituelles


Sabrina: Glaubst du an Wiedergeburt?

Finna: Ich weiß nicht. 

Sabrina: Kannst du dich an ein Leben vor diesem erinnern?

Finna: Ja, ein bisschen. Das ist Ahnenerinnerung. Von Vorfahren. Island. Wild. Frei. Urtümlich. Aber auch nicht immer nur schön. [Finna ist in Frankreich geboren, war also nie in Island].

Sabrina: Aber so als hättest du schon mal ein anderes Leben gehabt? Also dass du vielleicht in deinem vorherigen Leben ein anderes Pferd oder ein Schmetterling oder ein Mensch warst?

Finna: Kann schon sein. Ist das wichtig?



28. Juni 2022 - über Selbständigkeit & mehr


Sabrina: Was sagst du zu meiner Selbständigkeit?

Finna: Lachen. Du machst so einen Wirbel darum. So kompliziert. So viel denken. Geh mehr ins Fühlen und höre auf, dir etwas vorzumachen, was du nicht bist. 

Sabrina: Was bin ich denn?

Finna: Eine Träumerin.

Sabrina: Ja, aber ich kann doch auch was draus machen?

Finna: Ja, auf jeden Fall. Nur nicht so wie bisher und nicht so, wie es andere tun. Wann fängst du an, im Inneren nach Lösungen zu suchen und nicht im Außen? Schreibe, schreibe, schreibe. Teile deine Gedanken. Lass es raus.

Sabrina: Ok, danke. Hast du einen Tipp für mich, wie ich meine Hoch's & Tief's besser verarbeiten kann? So viel Energie und dann plötzlich wieder so leer. 

Finna: Das willst du ja eh wieder nicht hören, aber gewisse Routinen und ein Rhythmus würden dir schon Stabilität geben. Atmen. Pausen.

Sabrina: Ich will das jetzt häufiger machen, mich öffnen. 

Finna: Wir werden sehen. Ich glaube an dich. 

Sabrina: Danke. Gibt es etwas, was du mir schon lange mal sagen wolltest?

Finna: Ich wünschte, du könntest dich selbst auch mal so sehen, wie ich dich sehe und wie du mich ansiehst. So bewundernd. Du darfst dich noch viel mehr selbst lieben und dir vertrauen. Und hör endlich auf, dir immer so einen Druck zu machen. [...]

Noch ein Rat für die Selbständigkeit. Nichts erzwingen wollen. Nicht auf etwas hinarbeiten wollen. Lass alles raus. Geh einen Schritt nach dem anderen und schau wohin der Weg dich führt. Wahrscheinlich ist dann alles noch viel wunderbarer als du es dir vorstellen kannst. Mach das, worauf du Lust hast und nutze die Zeit auch, um Pausen zu machen. 

Sabrina: Würdest du sagen, ich bin dir eine gute Freundin?

Finna: Etwas chaotisch, verplant, unbeständig, verrückt. Du bist mehr als meine Freundin - du bist MEIN MENSCH und ich liebe dich genau so, wie du bist.

Sabrina: Ich liebe dich auch unendlich! Auch wenn ich das oft nicht so ausdrücken / zeigen kann, weil du nicht so gern kuschelst und ich mich versuche zurückzuhalten und es mich dann manchmal doch explosionsartig überkommt.

[Finna musste ab und zu den ein oder anderen Kuschelüberfall über sich ergehen lassen, bei dem sie immer ganz still hielt und etwas den Atem anhielt 🙈]

Finna: Ich weiß. LIEBE.




4. Wie läuft eine Tierkommunikation ab?


Das ist von TierkommunikatorIn zu TierkommunikatorIn unterschiedlich. Manche arbeiten am Telefon, manche möchten die Fragen per Mail und schicken dann ein Protokoll mit den Antworten zurück oder machen eine Sprachnachricht dazu.


In meinem Fall lasse ich mir mittlerweile ein Foto vom Tier vorab per Mail zukommen und es gibt einen Termin live-online via Zoom. Ich notiere mir die Fragen und bringe sie ggf. in eine gute Reihenfolge. Dann lade ich dazu ein mitzumachen, es ist nämlich gar nicht so schwer die Tierkommunikation mit seinem eigenen Tier zu lernen, da man schon emotional verbunden ist. Ich erkläre kurz wie es geht und leite dann eine Meditation an. Anschließend schreibe ich alle Antworten, die ich vom Tier bekomme auf und auch du kannst aufschreiben, was du wahrnimmst. Danach tauschen wir uns dann über unsere Wahrnehmungen aus. Du bekommst also alle "professionellen" Antworten einer ausgebildeten Tierkommunikatorin und ein kleines Coaching, wie Tierkommunikation funktioniert, ist quasi inklusive ;)


5. WIE kann ich Tierkommunikation lernen?


Tierkommunikation ist eine Fähigkeit, die jeder (wiederer-) lernen kann. Es ist keine Gabe. Kleine Kinder nutzen diese Kommunikationsform noch ganz natürlich, bis sie lernen, zu sprechen (Stichwort Babykommunikation).


Bei der Tierkommunikation nimmt man die Botschaften des Tieres intuitiv und empathisch wahr und unser Geist übersetzt dies dann in innere Bilder, Gedanken oder Gefühle. Die Herausforderung ist, unseren Geist bzw. unser Bewusstsein die Übersetzung machen zu lassen und nicht unseren Verstand. Der Verstand soll dabei außen vor bleiben, damit die Botschaften nicht von der eigenen Meinung eingefärbt sind. Ein Tierkommunikator geht dazu in eine neutrale Grundhaltung bzw. Grundstimmung und versucht so präsent wie möglich zu sein.


Bei unserem heutigen Alltag ist die größte Hürde allerdings meist eher, überhaupt in einen entspannten Bewusstseinszustand zu kommen, um sich für die Intuition bzw. unseren sogenannten sechsten Sinn zu öffnen. Nutze also gerne eine Meditation, bevor du dich mit deinem Tier auf telepathische Weise verbinden magst, z.B. diese hier:




Muss man meditieren können, um Tierkommunikation zu lernen? Nein!


Eine Meditation oder geführte Traumreise kann dir einfach helfen zu entspannen. Es geht nicht darum, deinen Geist irgendwie komplett zu leeren. Das wäre ja unglaublich schwierig!

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Tierkommunikation leichter fällt, wenn man entspannt ist und dass es im Alltagsstress, wenn das Nervensystem auf hochturen läuft, schwieriger ist.

Für manche genügt schon der Bewusstseinszustand, wenn man etwas automatisch macht ohne nachzudenken, z.B. beim Duschen oder in der Badewanne. Eine Freundin von mir kann sich z.B. gut auf eine Tierkommunikation mit ihrem Hund einlassen, während sie Geschirr spült.

Andererseits hat eine Teilnehmerin mir erzählt, dass sie gar keine Entspannung braucht und bei ihr die Impulse immer sofort kommen.

Auch hier gibt es keinen richtigen oder falschen Weg, sondern nur deinen eigenen ;) und ich versuche dich als Mentorin einfach nur bestmöglich zu unterstützen, diesen zu finden.


Wenn du mehr über Tierkommunikation & Tierkommunikation erfahren möchtest, melde dich gerne hier zum kostenlosen Webinar (40 Minuten) an.


Wenn du anfangen möchtest Tierkommunikation für dich und dein Tier im privaten Umfeld zu lernen, empfehle ich dir meinen Schnupperkurs.


Wenn du lernen möchtest auch mit fremden Tieren professionell zu kommunizieren und Tierkommunikation beruflich anzubieten, empfehle ich dir meine Ausbildung bei der Dogtisch Academy.


6. Wie funktioniert Tierkommunikation?


So findest du heraus, was dein Tier dir sagen will.


Schritt 1: Entspannung


Nimm dir 15-30 Minuten Zeit, dich zu entspannen. Höre z.B. eine Meditation und atme ein paar Mal tief durch. So kommen deine Gehirnwellen leichter in den Alpha- bis Theta-Bereich in dem dein Bewusstsein empfangsbereit wird und du die leise Stimme deiner Intuition wahrnehmen kannst. Mach bitte nicht den Feher, diesen Schritt zu unterschätzen ;)


Schritt 2: Fokus


Schließe die Augen und stelle dir eine Begrüßung mit deinem Tier vor. Fühle die Freude und Liebe dabei. Damit baust du die Verbindung auf. Du kannst auch gedanklich deine Absicht formulieren "Ich verbinde mich jetzt (telepathisch) mit meinem Tier." In der Energiearbeit ist der Fokus bzw. die Intention entscheidend.


Schritt 3: Offenheit


Stelle jetzt deine Frage, z.B. "Was wünschst du dir?" und sei dann einfach offen, welcheImpulse dir IN DEN (6.) SINN kommen. Vielleicht taucht ein Gedanke, eine Erinnerung, ein inneres Bild oder Gefühl auf. Mach dir Notizen dazu und kritzle ein wenig, wenn scheinbar nichts kommt, um in den (Schreib-)fluss zu kommen. Bedanke dich anschließend und stell dir zum Schluss eine Verabschiedung vor.


Hast du das schon mal probiert? Berichte gerne von deinen Erfahrungen.





7. Kann man auch mit verstorbenen Tieren kommunizieren?


Ja das geht genauso, kann sich unter Umständen nur etwas "ätherischer" anfühlen. Beim Sterben verlässt der Geist den Körper und ist frei. Viele Tiere begleiten ihre Menschen auf diese Weise auch weiter im Alltag.


In meinem Weltbild, das sich erst in den letzten Jahren durch meine Arbeit entwickelt hat, besitzt nicht jeder seine eigene Seele, sondern wir teilen uns alle eine Seele (ONE SOUL) oder sind Teil des „Großen Geistes“, wie indigene Völker es vielleicht nennen würden.


Jeder individuelle Geist (SPIRIT) ist dabei eine Art Teilmenge der Seele und kann entweder einen Körper (BODY) haben („leben“) oder nicht („ungeboren“ bzw. „verstorben“). Ich stelle mir das folgendermaßen vor:


Körper, Geist und Seele

Sterben bedeutet dabei einfach nur eine Trennung von Körper & Geist:


Und da wir bei der Tierkommunikation sowieso auf "geistiger bzw. spiritueller Ebene" kommunizieren, macht das keinen Unterschied.


Wie ist es so im Jenseits?


Ein Hund einer Kundin meinte dazu einmal:


Es ist wie Luft, man kann keine Wiese sehen oder anfassen, aber sie ist trotzdem da. Zu Beginn seltsam. Ich habe immer gern geschnuppert, Düfte sind toll. Ich kann das jetzt schon auch wahrnehmen, aber es ist nicht so intensiv. Ich verstehe, warum viele gern körperlich leben, obwohl es hier ja auch seine Vorteile hat. Schmerzen habe ich keine mehr. Ich bin freier. Unabhängiger. Größer irgendwie, aber auch kleiner. Ich kann alles sein, muss aber auch nicht. Ich habe hier viel mehr Möglichkeiten.

Die meisten Fragen die mich bzgl. Jenseitskontakt erreichen sind, ob es dem Tier dort gut geht oder sogar ob es gut dort (im Jenseits) angekommen ist.


Zur ersten Frage kann ich sagen, dass es allen Tieren "drüben" insoweit gut geht, dass sie keine Schmerzen haben, da sie ja auch keinen Körper mehr haben, der sie dies empfinden lassen könnte. Natürlich ist es aber auch für die Tiere eine Umstellung, dass sie nicht mehr physisch bei dir sein können und manche sind traurig darüber oder bedauern etwas. Bisher hat kein Tier (in einer Tierkommunikation bei mir) seinem Menschen je in irgendeiner Art Vorwürfe gemacht, wenn es ums Einschläfern ging, weil die Tiere wussten, dass die Menschen in ihrem besten Sinne handeln wollten. Jedoch kann ich natürlich auch hier keine pauschalen Aussagen treffen. Jede Kommunikation ist individuell.


Zur zweiten Frage kann ich sagen, dass man nicht nicht sterben und im Jenseits ankommen kann. Laut meiner Erfahrung gibt es keine Zwischenebene in der man feststecken könnte und keine "erdgebundenen Seelen", die man "ins Licht schicken" müsste, wie man es vielleicht von manchen Esoterikern gehört haben mag.

Aus meiner Sicht gibt es nur diese eine Welt und unterschiedliche Ebenen (fest- oder feinstofflich) auf der man existieren kann. Die Verstorbenen können uns hier weiter als Geister begleiten.


Dazu eine Antwort von einem Tier einer Kundin:


"Was heißt gut angekommen? Ich bin ja eigentlich nicht wirklich weg. Mir geht es gut. Es ist leichter ohne Körper, aber ich vermisse es auch einen Körper zu haben. Ich bin noch ein bisschen da, passe auf, schaue mir alles ganz in Ruhe an. Ich habe Zeit."

Eine andere häufige Frage, die mich im Kontext Jenseitskontakte erreicht, ist, ob das Tier schon weiß, ob, wann und in welcher Form es wiedergeboren wird. Ich verstehe diese Frage sehr gut - wünscht sich doch jeder wieder hier mit seinem Tier vereint zu sein!


Manche Tiere können dazu wirklich schon Aussagen treffen - so wurde es mir jedenfalls von KollegInnen berichtet. In den Tierkommunikationen, die ich dazu gemacht habe, hat es sich eher oft gezeigt, als ob nicht derselbe Geist wiedergeboren wird, sondern ein Geist aus derselben "Seelenfamilie" seinen Weg zu dir findet.


Beispiel: Tierkommunikation bzw. Jenseitskontakt mit meinem Pony Finna, ein Monat nach ihrem Tod am 24. Januar 2024


Sabrina: Hast du mir das Pferd geschickt? [Mein Bruder hat nach ihrem Tod zufällig ein junges Verkaufspferd gesehen, dass Finna sehr sehr ähnlich sieht]

Finna: Ja und nein.

Sabrina: Wie jetzt?

Finna: Das würdest du nicht verstehen. Wir sind so etwas wie eine Seelenfamilie.

Sabrina: Das heißt, ich soll ihn mir mal anschauen? 

Finna: Auf jeden Fall! Meinst du, das war nur Zufall? 

Sabrina: Nein, nicht wirklich. 

Finna: Eben.

Sabrina: Ja, aber ich hab immer noch keinen eigenen Stall, wo ich alles so machen kann, wie ich es für richtig halte.

Finna: Das lass mal nicht deine Sorge sein, das wird sich ergeben und hat noch Zeit. Eins nach dem anderen.


Tatsächlich hat sich dann auch alles optimal gefügt :)


Finna und Valdimar sind beides Islandpferde, sogenannte Rotfüchse (Fellfarbe = rotbraun), haben eine helle Mähne, einen Stern auf der Stirn, eine kleine Schnippe auf der Nase, der Schweif ist oben hell und wird dann nach unten dunkler. Auch vom Charakter her sind sie beide ähnlich, eher wild und freiheitsliebend. Und beide sind sehr schnell im Galopp. Ich finde das Wort Seelenfamilie trifft es ganz gut.



Anderes Beispiel:


Tierkommunikation mit meiner Hündin Luna (ca. 15 Jahre nach ihrem Tod):


Sabrina: Was denkst du über Wiedergeburt? Könntest du zurückkehren?

Luna: Vermutlich schon, aber ich weiß nicht, ob ich das will. Mir gefällt es hier. Vielleicht, wenn mir langweilig ist ;) Es macht keinen Sinn, dir jetzt einen Welpen zu holen, wenn du das meinst!

Sabrina: Bist du noch ein Hund?

Luna: Auch ja. Ich kann alles und überall dabei sein.

Sabrina: Bist du allein?

Luna: Nein, nie, ich habe viele Freunde gefunden.

Sabrina: Und sowas wie Familie?

Luna: Ja, meine Ursprungsfamilie.

Sabrina: Okay, also bist du umsorgt, ja?

Luna: Ja, angekommen, frei, verbunden, all das. Mir geht es gut, du brauchst dir keine Sorgen machen.


Bleibt man dann für immer ein Geist, wenn man verstorben ist?

Ich könnte mir vorstellen, dass, wenn man genug vom "Geisterleben" hat, dann noch einen Schritt weitergeht, nämlich zurück zur Quelle, zum Ursprung, dass man dann mit der einen großen Seele wieder verschmilzt, bevor daraus wieder ein neuer Geist entsteht, der geboren wird. Das ist wie gesagt nur meine persönliche Vermutung, ich denke, ich werde dazu demnächst mal meine Verstorbenen befragen ;)


8. Tierkommunikation mit vermissten Tieren


Die Tierkommunikation mit vermissten Tieren stellt eine besondere Herausforderung dar, deswegen habe ich dem Thema einen eigenen Blogbeitrag gewidmet, in dem ich von meinen persönlichen Erfahrungen berichte. Du findest den Beitrag hier.



9. Ist Tierkommunikation eine Form der Energiearbeit?


Ja, daher werden vor einer Tierkommunikation energetische Übungen bzw. Visualisierungen empfohlen, z.B. das energetische Erden, Reinigen oder Stärken. Manchmal ist auch energetisches Schützen hilfreich, z.B. bei starker Hochsensibilität. Hier gilt es individuell zu entscheiden. Manchmal reicht auch die Vorstellung einer räumlichen Distanz oder Grenze, damit hochsensible Menschen nicht von den empfangenen Gefühlen überfordert werden, also dass sie z.B. nicht selbst traurig werden, nur weil sie eine traurige Botschaft empfangen haben. Das Spiel zwischen Offenheit und Abgrenzung erfordert zu Beginn etwas Übung.


Das Wort "Schutz" impliziert, dass es eine Gefahr gäbe - die gibt es aber nicht.

Man kann die Tierkommunikation mit jeder anderen Form von Kommunikation vergleichen: du entscheidest immer selbst, was du mit einer empfangenen Nachricht anfängst, ob du diese zum Beispiel einfach nur neutral zur Kenntnis nimmst, annimmst / übernimmst, verarbeitest, ignorierst, weiterleitest, löschst oder speicherst, wie z.B. eine Nachricht, die du per WhatsApp bekommst ;)




10. Was ist dran an Tierkommunikation?


Wissenschaftlich ist diese Form der Kommunikation noch nicht bewiesen, es gibt allerdings Theorien, die den Vorgang zu erklären versuchen. Eine Grundannahme lautet, dass alles energetisch miteinander verbunden ist. Man nimmt weiterhin an, dass jeder Gedanke, jedes Gefühl oder Bild, eine Schwingung besitzt, die empfangen und ausgesendet werden kann. Dies ist vergleichbar mit dem Vorgang, die Stimmung oder Atmosphäre in einem Raum unmittelbar wahrnehmen bzw. erfassen zu können.


Falls du dich mehr mit der wissenschaftlichen Seite befassen möchtest, empfehle ich dir zum Einstieg dieses Interview mit Rupert Sheldrake.





Hat dir der Blogbeitrag geholfen? Hast du die Tierkommunikation schon einmal ausprobiert?

Ich freue mich auf dein Feedback :)


Sabrina

 
 
 

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