Jenseitskontakte, Medialität & Channeling
- vor 6 Tagen
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Von Krafttieren, Geistführern, der Anderswelt und dem Jenseits
In diesem Blogartikel findest du erste Informationen, wenn du dich für Krafttiere, Geistführer und Jenseitskontakte bzw. für die Anderswelt und Geistige Welt interessierst.

In diesem Artikel erfährst du:
1. Mein Weltbild
In meinem Weltbild, das sich erst in den letzten Jahren durch meine Arbeit entwickelt hat, besitzt nicht jeder seine eigene Seele, sondern wir teilen uns alle eine Seele oder sind Teil des „Großen Geistes“, wie indigene Völker es vielleicht nennen würden.
Sterben bedeutet für mich einfach nur eine Trennung von Körper und Geist:

Jeder individuelle Geist ist dabei eine Art Teilmenge der Seele und kann entweder einen Körper haben („leben“) oder nicht („ungeboren“ bzw. „verstorben“).
Ich stelle mir das folgendermaßen vor:

2. Was sind Spirits?
Unter dem Begriff Spirits fallen für mich alle Wesen, die keinen Körper haben. Das können Verstorbene sein oder auch Wesen, die noch nicht geboren sind („Kinderwunschseelen“) oder noch nie inkarniert waren (sagt man anscheinend über Engel).
Spirits sind geistige Wesen.

Spirits zeigen sich dir meist so, wie du sie am besten wahrnehmen kannst und für mich gibt es da auch keine Hierarchie, wie z.B. „aufgestiegene Meister“ von denen manchmal die Rede ist.
Die Kommunikation mit Spirits nennt man auch Channeling.
3. Die geistige Welt, die Anderswelt, das Jenseits
Wie du siehst, gibt es hier verschiedene Begriffe, die für mich ein und dasselbe beschreiben.
Die Geistige Welt, die Anderswelt, das Jenseits – das ist einfach eine andere Existenzebene.
Sie ist kein weit entfernter Ort, nicht im Himmel oder so, sondern genau hier. Du und ich, wir leben auf der „feststofflichen Ebene“, da wir einen Körper haben. Die Spirits leben auf der „feinstofflichen Ebene“, da sie keinen Körper haben.
Wie ist es so im Jenseits?
In einer Tierkommunikation meinte der Hund einer Klientin dazu mal:
Es ist wie Luft, man kann keine Wiese sehen oder anfassen, aber sie ist trotzdem da. Zu Beginn seltsam. Ich habe immer gern geschnuppert, Düfte sind toll. Ich kann das jetzt schon auch wahrnehmen, aber es ist nicht so intensiv. Ich verstehe, warum viele gern körperlich leben, obwohl es hier ja auch seine Vorteile hat. Schmerzen habe ich keine mehr. Ich bin freier. Unabhängiger. Größer irgendwie, aber auch kleiner. Ich kann alles sein, muss aber auch nicht. Ich habe hier viel mehr Möglichkeiten.
Eine andere Hündin, die erst vor kurzem verstarb, sagte dazu:
Mir geht es gut, befreiter, leichter. Ist aber noch ein bisschen ungewohnt, so ohne Körper. Es ist ein bisschen so, als würde man neu laufen lernen müssen. Fühle mich noch ein bisschen tollpatschig? Es ist alles sehr schnell möglich. Kann schnell überall sein.

Die meisten Fragen die mich bzgl. Jenseitskontakten mit Tieren erreichen sind, ob es dem Tier dort gut geht oder sogar ob es gut dort (im Jenseits) angekommen ist.
Zur ersten Frage kann ich sagen, dass es allen Tieren "drüben" insoweit gut geht, dass sie keine Schmerzen haben, da sie ja auch keinen Körper mehr haben, der sie dies empfinden lassen könnte. Natürlich ist es aber auch für die Tiere eine Umstellung, dass sie nicht mehr physisch bei dir sein können und manche sind traurig darüber oder bedauern etwas. Bisher hat kein Tier (in einer Tierkommunikation bei mir) seinem Menschen je in irgendeiner Art Vorwürfe gemacht, wenn es ums Einschläfern ging, weil die Tiere wussten, dass die Menschen in ihrem besten Sinne handeln wollten. Jedoch kann ich natürlich auch hier keine pauschalen Aussagen treffen. Jede Kommunikation ist individuell.
Zur zweiten Frage kann ich sagen, dass man nicht nicht sterben und im Jenseits ankommen kann. Laut meiner Erfahrung gibt es keine Zwischenebene in der man feststecken könnte und keine "erdgebundenen Seelen", die man "ins Licht schicken" müsste, wie man es vielleicht von manchen Esoterikern gehört haben mag.
Aus meiner Sicht gibt es nur diese eine Welt und unterschiedliche Ebenen (fest- oder feinstofflich) auf der man existieren kann. Die Verstorbenen können uns hier weiter als Geister begleiten.
Dazu eine Antwort von einem Tier einer Kundin:
"Was heißt gut angekommen? Ich bin ja eigentlich nicht wirklich weg. Mir geht es gut. Es ist leichter ohne Körper, aber ich vermisse es auch einen Körper zu haben. Ich bin noch ein bisschen da, passe auf, schaue mir alles ganz in Ruhe an. Ich habe Zeit."
4. Wiedergeburt
Eine andere häufige Frage, die mich im Kontext Jenseitskontakte erreicht, ist, ob das Tier schon weiß, ob, wann und in welcher Form es wiedergeboren wird. Ich verstehe diese Frage sehr gut - wünscht sich doch jeder wieder hier mit seinem Tier vereint zu sein!
Eine noch lebende Schildkröte im Winterschlaf hatte zum Thema Wiedergeburt etwas spannendes zu sagen:
Sabrina: Wie ist dein Charakter?
Schildkröte: Ich bin sehr stark in mir, in meinem Willen und mutig - das kann ich auch sein, denn ich entscheide wie ich lebe, was ich will und was ich nicht will. Ich weiß um Leben und Tod.
Sabrina: Das heißt du glaubst an Widergeburt?
Schildkröte: Ich glaube nicht, ich weiß es. Wenn ich diesen Körper verlasse, kann ich mir einen neuen suchen nund wiederkommen, wenn ich möchte. Ich kann mir meine Erfahrungen bewusst aussuchen.
Sabrina: Andere Tiere sprechen oft nur von Seelenanteilen, die wiedergeboren werden?
Schildkröte: Ja, weil sie sich ihrer selbst villeicht noch nicht so bewusst sind und vieles vergessen. ERINNERUNGEN SIND SEELENANTEILE. Manche werden zurückgelassen, wenn man wiedergeboren wird. Aber ich habe ein sehr gutes Erinnerungsvermögen.
Anderes Beispiel:
Tierkommunikation mit meiner Hündin Luna (ca. 15 Jahre nach ihrem Tod):
Sabrina: Was denkst du über Wiedergeburt? Könntest du zurückkehren?
Luna: Vermutlich schon, aber ich weiß nicht, ob ich das will. Mir gefällt es hier. Vielleicht, wenn mir langweilig ist ;) Es macht keinen Sinn, dir jetzt einen Welpen zu holen, wenn du das meinst!
Sabrina: Bist du noch ein Hund?
Luna: Auch ja. Ich kann alles und überall dabei sein.
Sabrina: Bist du allein?
Luna: Nein, nie, ich habe viele Freunde gefunden.
Sabrina: Und sowas wie Familie?
Luna: Ja, meine Ursprungsfamilie.
Sabrina: Okay, also bist du umsorgt, ja?
Luna: Ja, angekommen, frei, verbunden, all das. Mir geht es gut, du brauchst dir keine Sorgen machen.

In den Jenseitskontakten mit Tieren, die ich schon gemacht habe, kam es eher öfter so rüber, als ob nicht derselbe Geist wiedergeboren wird, sondern ein Geist aus derselben "Seelenfamilie" seinen Weg zu dir findet.
Beispiel:
Tierkommunikation bzw. Jenseitskontakt mit meinem Pony Finna, ein Monat nach ihrem Tod am 24. Januar 2024
Sabrina: Hast du mir das Pferd geschickt? [Mein Bruder hat nach ihrem Tod zufällig ein junges Verkaufspferd gesehen, dass Finna sehr sehr ähnlich sieht]
Finna: Ja und nein.
Sabrina: Wie jetzt?
Finna: Das würdest du nicht verstehen. Wir sind so etwas wie eine Seelenfamilie.
Sabrina: Das heißt, ich soll ihn mir mal anschauen?
Finna: Auf jeden Fall! Meinst du, das war nur Zufall?
Sabrina: Nein, nicht wirklich.
Finna: Eben.
Sabrina: Ja, aber ich hab immer noch keinen eigenen Stall, wo ich alles so machen kann, wie ich es für richtig halte.
Finna: Das lass mal nicht deine Sorge sein, das wird sich ergeben und hat noch Zeit. Eins nach dem anderen.
Tatsächlich hat sich dann auch alles optimal gefügt 😊
Finna und Valdimar sind beides Islandpferde, sogenannte Rotfüchse (Fellfarbe = rotbraun), haben eine helle Mähne, einen Stern auf der Stirn, eine kleine Schnippe auf der Nase, der Schweif ist oben hell und wird dann nach unten dunkler. Auch vom Charakter her sind sie beide ähnlich, eher wild und freiheitsliebend. Und beide sind sehr schnell im Galopp. Ich finde das Wort Seelenfamilie trifft es ganz gut. Natürlich muss sich eine Seelenfamilie nicht immer so ähnlich sehen 😉

5. Krafttiere und Geistführer
Krafttiere und Geistführer sind Spirits, also geistige Wesen.
Das erste Mal bin ich mit Krafttieren durch meine Tierkommunikationslehrerin in Kontakt gekommen, da sie auch schamanische Reisen angeboten hat. Ich war neugierig, buchte das und war fasziniert, welche Ratschläge mein Krafttier durch sie an mich übermittelt hatte. Das hat mir damals, 2016, eine ganz neue Perspektive auf meine Situation gegeben. Meine Lehrerin brachte mir auch gleich zwei Krafttiere mit, einen Puma und eine Waschbärin.
Im Aufbaukurs, 2018, durfte ich dann das erste Mal selbst eine schamanische Reise unternehmen, und Botschaften für eine andere Teilnehmerin channeln. Es war wirklich faszinierend zu erleben, welche Erfahrungen auch die anderen Auszubildenden alle dabei gemacht haben. Jeder konnte mit den überbrachten Ratschlägen etwas anfangen.
Für mich fühlte sich die erste schamanische Reise wie ein Tagtraum an.
Du stellst dir vor, wie du die Anderswelt betrittst, meist durch einen Weg nach unten, in die untere Welt, rufst dein Krafttier bzw. das desjenigen für den du die Reise unternimmst und auf einmal taucht ein inneres Bild von einem Tier auf und kommuniziert mit dir. Das ist schon echt spannend!

Natürlich kann man da am Anfang denken, dass man sich das alles nur einbildet oder selbst ausdenkt. So geht es ja auch allen bei der Tierkommunikation am Anfang. Doch je mehr Reisen man unternimmt und je mehr Feedback man von den anderen zu den gechannelten Botschaften bekommt, desto mehr Vertrauen gewinnt man in diese Arbeit.
Bei der schamanischen Reise, wie ich sie ursprünglich gelernt habe, wird parallel getrommelt. In der Ausbildung hat das meine Lehrerin für uns übernommen. Wir haben die Reise im Liegen mit geschlossenen Augen durchgeführt und erst als die Trommel verklang, haben wir unsere Wahrnehmungen direkt schnell aufgeschrieben, um nichts zu vergessen.
Bei der schamanischen Reise sind nämlich nicht nur die Botschaften, die man direkt vom Krafttier erhält, wichtig, sondern auch alles drumherum, was du währenddessen erlebst.
Wie sah die Welt für dich aus, in der du gelandet bist? Hast du noch andere Tiere gesehen? Gab es Besonderheiten? Hat sich das Krafttier auffällig verhalten? War das Krafttier direkt da, hast du es suchen müssen oder hast du einfach gewartet und es kam nach einer Weile von allein?
Jedes Erlebnis kann dabei Symbolcharakter haben und von Bedeutung sein.

Als ich dann schamanische Reisen für meine Klienten angeboten habe, habe ich nicht selbst für mich getrommelt, sondern mir eine passende Trommelmusik ("Schamanenpfade" von Rüdiger Maul) rausgesucht. Ich habe mir immer viel Mühe gegeben, all meine Wahrnehmungen aufzuschreiben und die Botschaften verständlich in Worte zu fassen. Habe ein schönes Protokoll geschrieben und noch weitere Hinweise zum Krafttier aus dem Buch „Krafttiere begleiten dein Leben“ herausgesucht. Insgesamt hat mich so ein Auftrag gut und gerne 2-3 Stunden gekostet. Jede Reise war ein einmaliges Erlebnis.
Im Jahr 2020 habe ich eine Weiterbildung im Lesen der Akasha Chronik gemacht. Und auch hier war es, als würde ich eine geistige Reise unternehmen, allerdings stellte man sich dabei keinen Weg in die untere Welt vor, sondern in die obere Welt. Und hier traf man dann keine Krafttiere, sondern Geistführer oder andere sogenannte Lichtwesen. Das Ergebnis war allerdings vergleichbar, der Vorgang hat sich sehr ähnlich angefühlt und auch die Qualität der empfangenen Botschaften war genauso gut.
Interessanterweise habe ich diese Erfahrung auch bei einem Kurs zum Lesen im morphischen Feld gemacht. Hier hatte man zwar keinen Kontakt zu einem geistigen Wesen, jedoch auch gute Antworten auf persönliche Fragen erhalten.
In meiner Ausbildung zum Medium (2019-2021) ging es unter anderem darum, eine gute Verbindung zu unserem Geistführer bzw. Geistigen Team aufzubauen. Wir saßen im Stuhlkreis, unsere Lehrerin leitete eine Meditation an und wir baten unsere Geistführer gedanklich näher zu kommen und sich quasi hinter uns zu stellen.
In der Lehre nach dem englischen Spiritualismus wird klar getrennt nach sensitiven und medialen Verbindungen unterschieden. Mediale Verbindungen, z.B. zum Geistführer oder beim Jenseitskontakt, werden nach hinten aufgebaut, sensitive Verbindungen, z.B. für ein Aura Reading werden nach vorne, zum Klienten hin, aufgebaut.
Spannenderweise hat sich die Nähe und Verbindung zu meinem Geistführer genauso angefühlt, wie zuvor zu meinem Krafttier, dem Puma.
Ich nahm einen älteren Herren wahr, gekleidet wie ein Gentlemen aus den 1920er Jahren. Da wurde mir klar, es gibt keine feste Form in der geistigen Welt. Ob Puma oder Gentleman – es handelte sich um denselben Spirit.
Mittlerweile unternehme ich keine schamanische Reisen mehr, sondern ich kommuniziere direkt mit meinem Krafttier / Geistführer genauso wie bei einer Tierkommunikation auch, ich schreibe alles unmittelbar auf.
Ich bin persönlich also zu dem Schluss gekommen, dass es viele verschiedene Begrifflichkeiten und Vorstellungen gibt, um ein und denselben Vorgang zu beschreiben: du entspannst dich, öffnest dein Bewusstsein, verbindest dich mit der geistigen Welt, stellst Fragen und erhältst Antworten.

6. Das Geistiges Team, deine Spirit Guides
Ich glaube, dass jeder ein Geistiges Team um sich hat, das einen im Alltag begleitet.
So besteht mein Geistiges Team zum Beispiel aus meinem Krafttier Ahmon, der sich mir als Puma oder Gentlemen zeigt und der Waschbärin Juni. Mit Ahmon kann ich sehr gut kommunizieren, weswegen man ihn auch als Hauptgeistführer bezeichnen könnte. Er steht mir mit Rat und Tat zur Seite - wenn ich ihn denn lasse. So oft nehme ich mir tatsächlich nicht die Zeit mit ihm zu channeln. Tatsächlich meistens nur, wenn ich selbst überhaupt nicht weiter weiß und ein totales Tief habe, wie z.B. als mein Pony Finna gestorben ist oder als meine Katze Kira drei Wochen lang verschwunden war.
Mit Juni kommuniziere ich dagegen kaum, sie ist dafür aber sehr präsent, wenn ich Heilsitzungen gebe und unterstützt mich vermehrt dabei. Sie hat mir einmal gezeigt, dass wir in einem früheren Leben Schwestern waren.
Außerdem gibt es da noch Balu, einen Orca-Wal. Er besucht mich oft in Träumen.
Zusätzlich begleiten mich auch Spirits, die ich schon kenne, wie z.B. Verstorbene aus meiner Familie. Meine Oma Reni war z.B. bei jedem Seminar meiner Ausbildung zum Medium dabei und war da auch immer äußerst präsent und kommunikativ. Ich glaube, sie wäre selbst ein gutes Medium geworden, wenn sie den Zugang dazu gefunden hätte. Auch mein Papa, der im Februar 2025 plötzlich viel zu jung verstarb, begleitet mich und die Familie weiter im Alltag. Genauso wie Finna, meine verstorbene Islandstute, Luna, unsere verstorbene Familienhündin oder Leya, unsere Katzenprinzessin. Sie sind nicht immer rund um die Uhr da, denke ich, aber ich kann ihre Anwesenheit spüren, wenn ich an sie denke und mich für die Verbindung mit ihnen öffne.

7. Beispiel Channeling mit Krafttieren
Was sind das so für Botschaften, die man von Krafttieren bekommt?
Das ist ganz individuell.
In meiner Ausbildung in Tierkommunikation & Tierenergetik bei der Dogtisch Academy üben wir die Verbindung mit Krafttieren auch in den (optionalen) Live-Workshops.
Hier haben mal z.B. zwei Teilnehmerinnen dieselben zwei Fragen gestellt und unterschiedliche Antworten bekommen – eben passend für sie persönlich. Den Teilnehmerinnen erschienen andere Krafttiere, als ich bei ihnen wahrgenommen habe. Entweder sie haben sich ihnen einfach anders gezeigt oder es sind mehrere unterschiedliche Spirits erschienen.
Ich habe meine Wahrnehmungen für die Teilnehmerinnen folgendermaßen zusammengefasst.
Frage 1: Auf was soll ich bei Entscheidungen achten? Was würde mir helfen, die richtige Entscheidung zu treffen?
Frage 2: Soll ich den Weg (beruflich) so weitergehen?
Channeling für Teilnehmerin 1:
Mir erschien ein grauer Wolf mit gelben Augen.
Zu Frage 1: "Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern um das, womit du dich gut fühlst, verbunden mit der Gemeinschaft, sicher. Sei kein einsamer Wolf, lass dich leiten und tragen von deiner Sippe, deinem Rudel. Frage die anderen um Rat, höre ihnen zu, damit machst du nichts falsch und vor allem kannst du bei jedem Argument, das jemand vorbringt, instinktiv dein inneres Ja & Nein fühlen. Achte bei jedem Rat auf die Reaktionen in dir – nicht ob etwas logisch richtig oder falsch ist, sondern auf dein Bauchgefühl, auf deine Reaktion."
Zu Frage 2: "Das hängt ganz von dir ab, ob du deine Komfortzone verlassen willst. Das bedeutet nicht alles aufzugeben, sondern Mut für ein Abenteuer, das Ungewisse. Niemand kann vorhersagen, was wird, weil niemand das große Gefüge im Ganzen sehen kann. Welcher Weg fühlt sich nach Freude an? Welcher Weg gibt dir Kraft? Wenn du jetzt in deiner Kraft bist, brauchst du nichts ändern, aber wenn es so wäre, würdest du nicht fragen. Du würdest gerne von mir hören, dass du etwas verändern sollst, dass du es wagen sollst, aber ich kann und will dir die Verantwortung für deine Entscheidung nicht abnehmen. Ich kann nur so viel sagen: „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“. Frage dich lieber, was du noch brauchst für eine Veränderung, für eine Entscheidung? Ist es wirklich ein Zeichen im Außen oder eine Entschlossenheit im Inneren. Was brauchst du dafür?"
Botschaft: "Du hast ein großes Rudel – nutze es!"
Channeling für Teilnehmerin 2:
Mir erschien ein Pfau, der sich gerade aufgeplustert hat.
Zu Frage 1: "Nicht verstecken und still und leise beobachten und abwarten bis man eine Entscheidung trifft, sondern so stolz, stark und schön stehen, sichtbar werden / sein und dann die Reaktionen der anderen auf deine eigene Präsenz wahrnehmen. Manchmal geht es gar nicht darum eine Entscheidung zu treffen, sondern einfach zu sich selbst zu stehen. Wenn man zu sich selbst steht, wenn man ganz präsent ist, sich zeigt, wie man ist, mit allem, was man hat, wenn man für sich einsteht, wenn man einfach ist, ohne Maske, ohne Zurückhaltung – wie soll man da bitte nicht eine Entscheidung treffen können? Du BIST die Entscheidung. Mit jeder Zelle deines Körpers. Mit jedem Gedanken und Gefühl. Wenn du DU bist, fällt jede Entscheidung leichter."
Zu Frage 2: "Du brauchst dich nicht anstrengen, du musst nicht kämpfen, rennen, mühsam weitergehen. Bleib da, wo du jetzt bist und nimm einfach mehr Raum ein. Werde sichtbarer, strahlender. Dann ergibt sich alles weitere von allein. Nimm mehr Raum ein."
Botschaft: "Sei stark in dir, breite deine Flügel aus, zeig deine Federn, zeig was du hast und wer du bist!"

8. Wie du Selbst mit deinem Krafttier kontakt aufnehmen kannst
Im Prinzip ist es nicht schwer, Kontakt zur Anderswelt aufzubauen.
Auch hier empfehle ich mein bewährtes „EFO-Prinzip“:
Entspannung – dadurch änderst du deinen Bewusstseinszustand, gehst „online“, wirst empfangsbereit
Fokus – du stellst dir die Verbindung vor oder setzt gedanklich die Intention, dass du die Verbindung aufbauen willst – energy flows, where focus goes
Offenheit – geh ohne Erwartungen oder Druck an die Sache ran, öffne dein Herz, denn du nimmst die Botschaften nicht mit deinem Verstand wahr, sondern spürst und fühlst sie vielmehr
9. Beweisführung in Jenseitskontakten
In meiner Ausbildung zum Medium für Jenseitskontakte mit Menschen bin ich das erste Mal mit dem Thema "Beweisführung" konfrontiert worden.
Bei der Tierkommunikation, so wie ich sie gerlernt habe, gab es das nicht. Wir bekommen ein Foto vom Tier, damit es uns leichter fällt uns mit ihm zu verbindenn, die Fragen und los geht die Kommunikation.
In der Ausbildung saß ich dann das erste Mal einer Übungsklientin gegebüber und hatte nichts. Die Aufgabe war eher: "Finde heraus, wer gerade da ist, beweise, dass du einen Kontakt herstellen kannst - und erst dann vermittle die Fragen & Antworten."
Das heißt, du musst erspüren, welche verstorbene Person gerade beim Menschen ist und kommunizieren will. Handelt es sich um einen Mann oder eine Frau? Jung oder alt? In welchem Verhältnis stand sie zu der Person, die mir als Klientin gegenübersitzt? Wie ist sie gestorben? Wie war sie vom Charakter? Was hatte sie für Hobbys? Was war sie von Beruf? Wie hat sie gewohnt / gelebt...und so weiter und so fort. Das Ziel ist, dass du die Informationen sammelst, mit denen der Klient die verstorbene Person eindeutig identifizieren kann. Erst, wenn du diese Beweisführung gemeistert hat, beginnt das eigentliche Gespräch bzw. die Vermittlung zwischen dem Verstorbenen und dem Klienten.
Ich habe das ganze als Herausforderung gesehen und wollte wissen, ob ich das schaffe und ob das gut funktioniert. Und tatsächlich ist es möglich, auch ohne Anhaltspunkt oder Foto eine Verbindung aufzubauen und Antworten auf Fragen zu bekommen.
Mittlerweile arbeite ich aber auch bei Jenseitskontakten mit Menschen ohne Beweisführung und lieber mit Foto. Ich verstehe zwar, warum die Beweisführung wichtig ist, damit der Klient sicher sein kann, dass ich über die notwendigen Fähigkeiten verfüge, aber es geht meiner Meinung nach einfach zu viel Zeit dafür verloren.
Stattdessen bitte ich den Verstorbenen mir zu Beginn oder während der Kommunikation die Informationen, die der Klient braucht und sich wünscht, auf ganz natürliche Weise einfließen zu lassen.
Beispiel:
So fragte ich die verstorbene, beste Freundin einer Klientin zum Beispiel zu Beginn: "Gibt es etwas, dass du mir zeigen oder sagen kannst, was dich mit deiner Freundin verbindet und woran sie erkennt, dass du gerade tatsächlich da bist und ich Kontakt mit dir habe?" Und die verstorbene Freundin zeigte mir das Halstuch meiner Klientin.
Also sagte ich zur Klientin so etwas wie: "Kannst du etwas damit anfangen, dass das Halstuch, das du gerade trägst, dich irgendwie mit ihr verbindet?" Und die Klientin bekam Tränen in die Augen und bestätigte: "Ja, das hat sie mir geschenkt."
Das reichte meiner Ansicht nach völlig aus, die Verbindung zu bestätigen und ich konnte direkt mit den Fragen der Klientin fortfahren. Während dem Jenseitskontakt gab es dann noch weitere Bestätigungen, so habe ich mich z.B. einmal bei einer Frage ziemlich von den Emotionen der Verstorbenen mitreißen lassen und ihre Botschaften sehr vehement überbracht, was sonst gar nicht meine Art ist, und die Klientin meinte dazu: "Genau so war sie. Du hast mich gerade sehr an sie erinnert."
Beispiel:
Ein anderes Beispiel für indirekte Beweisführung war die Tierkommunikation mit einer verstorbenen Katze. Meine Klientin fragte: "War es schlimm für sie, dass sie nicht raus durfte und sie eine reine Wohnungskatze war?" Woraufhin ich von der Katze ein inneres Bild empfang, wie sie mit einer roten Leine spazieren ging. Tatsächlich war ich dadurch erst verwirrt, aber ich gab die Information genau so weiter und die Klientin bestätigte: "Stimmt, das haben wir mal ausprobiert und die Leine war tatsächlich rot!"
Beispiel
Oder noch ein Beispiel, eine Klientin wollte Kontakt zu ihrem verstorbenen Bruder und dieser zeigte mir während dem Gespräch ein inneres Bild, wie die Klientin am Handy sitzt und ihm Nachrichten schreibt und sie bestätigte: "Ja, ich habe unseren WhatsApp-Chat noch nicht gelöscht und ich schreibe ihm darüber immer noch." Er sagt, er würde all ihre Nachrichten empfangen können.
Für mich sind solche kleinen Hinweise Beweisführung genug.
Und zum Thema Foto - es erleichtert den Verbindungsaufbau einfach ungemein, also warum soll ich darauf verzichten?
In meiner Übungsphase am Anfang in meiner Ausbildung zum Medium war ich so oft verunsichert, weil manchmal nur die Hälfte meiner Beweisführung gestimmt hat und die andere nicht wirklich - bis ich erkannt habe, dass mehrere Verstorbene da waren, die anscheinend parallel mit mir kommuniziert haben und ich abwechselnd die Antworten von verschiedenen Verstorbenen überbracht habe.
Das ging mir z.B. auch später bei einer Klientin so. Sie wollte Kontakt zu ihrem verstorbenen Mann und während meiner Beweisführung sagte sie abwechselnd: "ja, das stimmt" und "nein, damit kann ich nichts anfangen" - bis ihr klar wurde, dass die "falsche" Hälfte der Antworten von ihrem ebenfalls verstorbenen Ex-Mann kamen. Es waren beide Männer da. Das hat uns so viel Zeit gekostet, bis uns das klar wurde!
Daher arbeite ich mittlerweile auch bei Jenseitskontakten mit Menschen lieber mit Foto. Dann ist mein Fokus klar ausgerichtet. Und wie du mittlerweile vielleicht weißt, ist der Fokus bei der Energiearbeit entscheidend.

10. Buchtipps zum Thema Jenseits
Da kann ich dir zum einen das dritte Buch von meiner Tierkommunikationslehrerin Catherin Seib: „Der Raum dazwischen“ empfehlen.
Das Buch "Talking to Heaven" von Nina Herzberg, bei der ich die Ausbildung zum sensitiv-medialen Berater / Medium gemacht habe.
Außerdem befindet sich auf meiner Wunschliste noch noch das Buch „Ganz normal medial“ von Vanessa Spaleck.
Wie hat dir der Blogbeitrag gefallen?
Ich freue mich auf dein Feedback!
Sabrina



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